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Mein Rauchstopp! Tag 0

Okay, ich habe jetzt bestimmt eine ganze Stunde nach einem Bild gesucht, auf dem ich mit Zigarette abgebildet bin. Ich bin schlussendlich fündig geworden- dieses Bild stammt aus dem Jahr 2016.

 

Der Grund, weshalb ich so lange suchen musste, ist, dass ich sobald jemand ein Foto macht die Zigarette weglege, ausdrücke oder verstecke. 

 

Eigentlich schon krass, aber das wurde mir gerade eben bei der Bildersuche bewusst!

 

Auch auf diesem Bild sieht man sie nicht gut. Ich könnte mir auch vorstellen, dass viele von euch über meine Nikotinsucht nicht einmal Bescheid wissen, da ich mich weder auf Instagram, noch in den anderen Sozialen Medien mit Zigarette in der Hand, geschweige denn rauchend, zeige. 

 

Warum diese Kolumne?

 

Ich wollte schon lange Suchtbehandlungen als separate Behandlung anbieten, weil mich schon ganz viele gefragt haben, ob ich dies auch könne. Meine eigene Nikotinsucht hat mich jedoch dauernd von der Anpreisung dieser Dienstleistung abgehalten, weil ich das einfach nicht authentisch finde.

 

Schliesslich war ich selber vor Jahren bei einem Hypnosetherapeuten wegen meiner Giftnudelsucht. Hochmotiviert versuchte ich schon während dem Tag, an dem ich den Termin hatte, auf meine Lungenbrötchen zu verzichten. Als ich ihm im Behandlungszimmer gegenüber sass, roch ich sofort, dass er selber Raucher war. Ich sprach ihn nach der Behandlung darauf an und er meinte, dies sei ihm jetzt wirklich noch nie passiert, weil die meisten vor seiner Praxis noch 10 Glimmstängel inhalierten, um sich von dieser Teufelsgewohnheit zu verabschieden. Nachdem ich erfahren hatte, dass er selber an derselben Sucht leidet, wegen der ich ihn aufgesucht hatte, gingen sowohl meine guten Vorsätze wie auch meine 300.- Fr. in Luft auf! Das Geld hätte ich besser investieren können, denn schon 30 Minuten nach seiner Behandlung hatte ich wieder eine brennende Zigarette in meiner Hand und zwischen meinen Lippen... 

 

Vor zwei Wochen, im zweiten ThetaHealing Seminar, sprach ich die Suchtbehandlung an und fragte, ob es mit ThetaHealing einfacher sei eine schlechte Angewohnheit abzulegen. Meine Coach meinte sofort: "Ja, wenn du den richtigen Glaubenssatz findest, kann jemand ohne Entzugserscheinungen seine Sucht aufgeben." 

Natürlich wollte ich dies direkt bei mir anwenden, was wir auch taten. 30 Minuten nach der Behandlung hatte ich schon wieder eine Kippe in der Hand, woraufhin ich mir eingestehen musste, dass ich wohl zu den schwierigeren Fällen gehören musste. 

Am darauffolgenden Tag, als wir das Thema "Das Höhere Selbst" behandelten, nutzen wir die anschliessende Übung wieder zum Thema Suchtbehandlung (bei hartnäckigen Fällen ruft man das Höhere Selbst an und spricht mit dem, weil es viel ehrlicher und direkter ist). Nach der Übung begaben wir uns direkt in die verdiente Mittagspause. Auf dem Weg ins Restaurant hatte ich kein Bedürfnis nach einer Zigarette, weshalb wir schon dachten, wir hätten es geschafft. 

Als ich jedoch meinen Kaffee (noch so eine Sucht;)) nach dem Essen schlürfte, verspürte ich ein extremes Verlangen nach einem Sargnagel zu meinem Heissgetränk. Ich fragte die Seminarleiterin, ob das normal sei, woraufhin sie meinte, grundsätzlich- wenn man den Schlüsselglaubenssatz gefunden und ausgetauscht hat- sollte man überhaupt kein Verlangen mehr nach einer Giftnudel haben. Das war für mich die indirekte Erlaubnis für eine Zigarette nach dem Essen. 

 

Zwei Wochen später liege ich plötzlich um 2:50 Uhr hellwach in meinem Bett und frage mich: "Echt jetzt?! Das kann doch nicht sein. Du hast schon so vielen Menschen geholfen, warum also nicht auch dir selber?!" 

 

Und damit ich einen Ansporn habe, habe ich direkt heute Morgen um 3 Uhr die neue Dienstleistung Suchtbehandlung hier auf der Homepage eingerichtet und diese Kolumne ins Leben gerufen.

Mein Ziel ist es, euch anhand meines eigenen Rauchstopps aufzuzeigen, wie das mit der ThetaHealing-Methode funktioniert. Ich werde also keine zusätzlichen Entwöhnungshilfen wie beispielsweise Nikotinpflaster anwenden, sondern nur mithilfe der ThetaHealing-Methode die Ratenzahlungen an den Tod einstellen.

 

Sehr wahrscheinlich werde ich nicht täglich schreiben, weshalb es sich nicht um ein Tagebuch, sondern wohl eher um ein Wochenbuch handeln wird ;)

 

Was meint ihr zu meinem Vorhaben?

 

Einen rauchfreien Tag wünscht euch 

Eure Kate

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